Welche Shunts sind für ein präzises Batteriemanagementsystem zu empfehlen?

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Hido
Frischling
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Welche Shunts sind für ein präzises Batteriemanagementsystem zu empfehlen?

Beitrag von Hido »

Ich beschäftige mich gerade mit einem Batteriemanagementsystem und suche nach einer möglichst genauen Lösung für die Strommessung. Wichtig sind mir dabei sehr niedrige Widerstandswerte, eine hohe Messgenauigkeit über einen größeren Temperaturbereich und eine zuverlässige Funktion auch bei hohen Strömen. Außerdem möchte ich besser einschätzen können, wann ein einfacher Busbar-Shunt ausreicht und wann ein integrierter Sensor mit zusätzlicher Temperatur- oder Spannungsmessung sinnvoller ist.

Welche Shunt-Lösungen würdet ihr für ein BMS empfehlen und worauf sollte ich bei Widerstandswert, Messbereich und funktionaler Sicherheit besonders achten?
Manello
Frischling
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Re: Welche Shunts sind für ein präzises Batteriemanagementsystem zu empfehlen?

Beitrag von Manello »

Bei den Shunts für Batteriemanagementsysteme von Isabellenhütte findet man sowohl sehr niederohmige Busbar-Shunts als auch integrierte Sensorlösungen für unterschiedliche BMS-Anforderungen.

Die Busbar-Modelle decken je nach Ausführung sehr kleine Widerstandswerte ab, zum Beispiel 0,025 mΩ beim BAN oder 0,035 bis 0,5 mΩ beim BAS.

Für kompaktere Anwendungen gibt es zudem Varianten wie BAL oder KVM mit 0,1 mΩ, während andere Modelle speziell für Energiespeichersysteme oder Hochstromanwendungen ausgelegt sind.

Interessant finde ich die Analogsensor-Serien BSL, BSN, BSS und BSX, weil sie Strom- und teilweise auch Temperaturmessung direkt mit dem Shunt-Prinzip verbinden.

Beim BSN ist beispielsweise eine redundante Temperatur- und Strommessung vorgesehen, ergänzt um NTC-Temperaturmessung und eine faktorbasierte TCR-Kompensation.

Für umfangreichere Messaufgaben stehen darüber hinaus Systeme wie IVT 3, IVT-S oder ICD-A zur Verfügung, die je nach Ausführung CAN-Schnittstellen, Spannungsmesskanäle oder sehr große Strommessbereiche unterstützen.

Laut Anbieter sind die Lösungen für Hochspannungsanwendungen bis 400 V, 800 V beziehungsweise 1500 V ausgelegt und auf funktionale Sicherheit gemäß ISO 26262 abgestimmt.

Ich würde deshalb zuerst Strombereich, Spannungsebene, geforderte Genauigkeit und gewünschte Zusatzfunktionen festlegen und danach entscheiden, ob ein reiner Busbar-Shunt oder ein integriertes Strommesssystem besser zur Anwendung passt.
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