Hallöchen! Ich male inzwischen häufiger mit Öl- und teilweise auch mit Acrylfarben und möchte meine bisherige Kunststoffpalette durch eine Holzpalette ersetzen. Dabei bin ich mir noch unsicher, welche Form und Größe im Alltag wirklich angenehm ist. Besonders wichtig wäre mir, dass die Palette bei längeren Malsitzungen nicht zu schwer wird und trotzdem genug Platz für mehrere Farbtöne und Mischungen bietet.
Außerdem frage ich mich, ob eine rohe Holzoberfläche vor der ersten Nutzung noch behandelt werden sollte. Bei Acrylfarben habe ich etwas Sorge, dass angetrocknete Reste später nur schwer vom Holz zu entfernen sind. Deshalb möchte ich vor dem Kauf besser einschätzen können, worauf ich bei Material, Oberfläche und Pflege achten sollte.
Welche Holzpalette würdet ihr für jemanden empfehlen, der überwiegend mit Ölfarben arbeitet, gelegentlich Acryl verwendet und Wert auf eine angenehme Handhabung legt?
Welche Malpalette aus Holz passt zu meiner Arbeitsweise?
Re: Welche Malpalette aus Holz passt zu meiner Arbeitsweise?
Für diesen Einsatz würde ich eher eine leichte, sauber verarbeitete Handpalette mit Daumenloch wählen, sofern du häufig an der Staffelei arbeitest, während eine größere rechteckige Variante auf dem Tisch mehr Mischfläche bietet. Eine ausführliche Übersicht zu Formen, Holzoberflächen, Vorbereitung und Pflege findest du bei xxperts.de.
Gerade für Ölfarben eignet sich Holz sehr gut, weil sich die Farben darauf angenehm mischen lassen und eine gut gepflegte Oberfläche mit der Zeit eine charakteristische Patina entwickeln kann. Bei Acryl würde ich dagegen besonders auf eine vorbehandelte oder versiegelte Oberfläche achten, da getrocknete Farbe auf unbehandeltem Holz deutlich hartnäckiger werden kann.
Eine rohe Palette sollte vor dem ersten Einsatz gegebenenfalls sparsam geölt und anschließend vollständig trocknen gelassen werden, damit Bindemittel und Feuchtigkeit nicht so leicht ins Holz einziehen. Nach dem Malen würde ich Farbreste möglichst sofort entfernen, weil frische Farbe wesentlich leichter abgeht als bereits ausgehärtete Schichten.
Bei der Größe würde ich mich nicht für das größtmögliche Modell entscheiden, sondern danach gehen, wie viele Farben und Mischungen du tatsächlich gleichzeitig benötigst.
Gerade für Ölfarben eignet sich Holz sehr gut, weil sich die Farben darauf angenehm mischen lassen und eine gut gepflegte Oberfläche mit der Zeit eine charakteristische Patina entwickeln kann. Bei Acryl würde ich dagegen besonders auf eine vorbehandelte oder versiegelte Oberfläche achten, da getrocknete Farbe auf unbehandeltem Holz deutlich hartnäckiger werden kann.
Eine rohe Palette sollte vor dem ersten Einsatz gegebenenfalls sparsam geölt und anschließend vollständig trocknen gelassen werden, damit Bindemittel und Feuchtigkeit nicht so leicht ins Holz einziehen. Nach dem Malen würde ich Farbreste möglichst sofort entfernen, weil frische Farbe wesentlich leichter abgeht als bereits ausgehärtete Schichten.
Bei der Größe würde ich mich nicht für das größtmögliche Modell entscheiden, sondern danach gehen, wie viele Farben und Mischungen du tatsächlich gleichzeitig benötigst.