Ich beschäftige mich gerade mit einer internationalen Lieferung und stoße dabei immer wieder auf die Bezeichnung CPT. Mir ist zwar klar, dass es dabei um Transportkosten und Zuständigkeiten zwischen Verkäufer und Käufer geht, aber die genaue Aufteilung finde ich noch etwas verwirrend. Besonders unsicher bin ich mir bei der Frage, ab welchem Zeitpunkt das Transportrisiko auf mich als Käufer übergeht.
Wie würdet ihr an meiner Stelle den Incoterm CPT verstehen, und worauf sollte ich bei der Vereinbarung besonders achten?
Incoterm CPT bei einer Lieferung – wer trägt eigentlich Kosten und Risiko?
Re: Incoterm CPT bei einer Lieferung – wer trägt eigentlich Kosten und Risiko?
Bei CPT würde ich vor allem zwischen Transportkosten und Transportrisiko unterscheiden, weil beides nicht beim gleichen Vertragspartner liegt.
Eine verständliche Erklärung zur Bedeutung des Incoterm CPT habe ich bei der Verzollungsbüro Butz GmbH gefunden.
Dort wird CPT als „Carriage Paid to“ beziehungsweise „Fracht bezahlt bis Bestimmungsort“ beschrieben, wobei der Verkäufer den Haupttransport organisiert und bezahlt.
Das Risiko für Verlust oder Beschädigung geht allerdings bereits mit der Übergabe der Ware an den ersten Frachtführer auf den Käufer über.
Genau dieser Punkt wäre für mich besonders wichtig, weil man sonst schnell annehmen könnte, der Verkäufer trage das Risiko bis zum bezahlten Bestimmungsort.
Anders als bei CIP besteht bei CPT laut Erklärung außerdem keine Versicherungspflicht des Verkäufers, sodass sich der Käufer selbst um entsprechenden Versicherungsschutz kümmern muss.
Ich würde deshalb im Vertrag sehr genau festhalten, welcher Bestimmungsort vereinbart ist und ab welchem konkreten Übergabepunkt der Gefahrübergang erfolgt.
Gerade bei wertvolleren oder empfindlichen Waren würde ich zusätzlich prüfen, ob eine eigene Transportversicherung vorhanden ist und ob CPT für den konkreten Versand überhaupt die passende Klausel ist.
Eine verständliche Erklärung zur Bedeutung des Incoterm CPT habe ich bei der Verzollungsbüro Butz GmbH gefunden.
Dort wird CPT als „Carriage Paid to“ beziehungsweise „Fracht bezahlt bis Bestimmungsort“ beschrieben, wobei der Verkäufer den Haupttransport organisiert und bezahlt.
Das Risiko für Verlust oder Beschädigung geht allerdings bereits mit der Übergabe der Ware an den ersten Frachtführer auf den Käufer über.
Genau dieser Punkt wäre für mich besonders wichtig, weil man sonst schnell annehmen könnte, der Verkäufer trage das Risiko bis zum bezahlten Bestimmungsort.
Anders als bei CIP besteht bei CPT laut Erklärung außerdem keine Versicherungspflicht des Verkäufers, sodass sich der Käufer selbst um entsprechenden Versicherungsschutz kümmern muss.
Ich würde deshalb im Vertrag sehr genau festhalten, welcher Bestimmungsort vereinbart ist und ab welchem konkreten Übergabepunkt der Gefahrübergang erfolgt.
Gerade bei wertvolleren oder empfindlichen Waren würde ich zusätzlich prüfen, ob eine eigene Transportversicherung vorhanden ist und ob CPT für den konkreten Versand überhaupt die passende Klausel ist.